Stadtschützengesellschaft Frauenfeld

Schweizerfinal: Eine lohnenswerte Reise nach Luzern

Patricia Facchin und Marcel Beck schiessen beide am Schweizerfinal ein persönliches Rekordresultat. Patricia qualifiziert sich als 13 der Schweiz mit einem sehr guten Resultat von 341 Punkten, welches ca. 20 Punkte über ihrer bisherigen Normalleistung liegt. Ganz herzliche Gratulation! Bestleistung unter höchstem Wettkampfdruck abzurufen ist im Schiesssport keinesfalls selbstverständlich und gebührt grosse Achtung.

Auch Marcel Beck schoss mit 336 Punkten (Platz 17) ein persönliches Rekordresultat, welches alle seine diesjährigen wie auch letztjährigen Resultate topte. Diese Saison richtiggehend mit Erfolg verwöhnt muss man aber festhalten, dass er vor allem gegen Ende der Saison mehrmals schon Resultate über 330 Punkten geschossen hat. Herzliche Gratulation dafür.

Beide Schützen gingen den Wettkampf mit der nötigen Ernsthaftigkeit an, behielten dabei aber einen kühlen Kopf. Für den Trainer war es ein Freude, die zwei Schützen im Schiessstand zu beobachten. Kleine moralische Unterstützungen waren wohl noch angebracht, ansonst schossen beide selbständig, verhielten sich souverän und sicher im Schiessstand und zogen sogar die Blicke von Vereinstrainer der ganzen Schweiz auf sich.

Beide Schützen durften nach dem Wettkampf als erstes die Gratulation von ihren nächsten Verwandten, die ebenfalls mitgereist waren, entgegennehmen. Nach dem Mittagessen folgte das gespannte Warten. Patricia stand in einer ersten Zwischenrangliste auf Platz drei und rutschte bis zum Ende der Auswertung der ersten Ablösung auf Platz 6 ab. Während die zweite Ablösung noch schoss wurde schon diskutiert, was und wie es dann wäre, im Final um Platz 1 bis 8 mitzuschiessen. Zu Beginn der Auswertung der zweiten Ablösung hielt sie sich noch gut auf Platz 6. Die Hoffnungen waren damit geweckt, leider war aber das Niveau des Schweizer Finals sehr hoch und bald lag sie auf dem sehr guten Rang 13 aller Luftpistolenschützen der Schweiz im Alter von 15 und 16 Jahren.

Nach dem Mittagessen ging man ganz gemütlich auf die Bowlingbahn, wo die Jungs ihren Trainer so richtig abtrockneten. Nach dem Bowlingspiel wurden alle Teilnehmer des Schweizer Finals geehrt und erhielten eine Gabe. Der Anschliessende Rückweg nach Frauenfeld wurde noch durch die Dummheit des Chauffeurs verzögert. Die Beteiligten trugen es aber mit Fassung, schliesslich hatte man viel zu plaudern.

 

Mathias Casty

Juniorentrainer Pistole

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